Dr. Hans-Joachim Kühn

Vorträge, Seminare, Forschungsarbeiten, Ausstellungen, Publikationen, Bildungsreisen

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Aktuelle Veranstaltungen 2019

  • 16. Februar 2019, Samstag, 9.00-16.30 Uhr, Seminar "Kleine Geschichte der Großregion SaarLorLux etc." in der Politischen Akademie der Stiftung Demokratie Saarland, Europaallee 18, 66113 Saarbrücken; das Seminar ist kostenlos; nähere Informationen und Anmeldung unter Tel. 0681/90626-13 (Frau Monika Petry, E-Mail: m.petry@stiftung-demokratie-saarland.de) und unter www.stiftung-demokratie-saarland.de.
  • 9. März 2019, Samstag, 9.00-16.30 Uhr, Seminar ""Wann wir schreiten Seit' an Seit' und die alten Lieder singen ..." Demokratisches Liedgut zwischen Traditionspflege und Mentalitätsgeschichte" in der Politischen Akademie der Stiftung Demokratie Saarland, Europaallee 18, 66113 Saarbrücken; das Seminar ist kostenlos; nähere Informationen und Anmeldung unter Tel. 0681/90626-13 (Frau Monika Petry, E-Mail: m.petry@stiftung-demokratie-saarland.de) und unter www.stiftung-demokratie-saarland.de.
  • 6. April 2019, Samstag, 9.00-18.00 Uhr, Seminar "Wie lese ich alte Handschriften? Paläographische Übungen" im Auftrag der RegioAkademie in der Pfalzakademie, Franz-Hartmann-Straße 9, 67466 Lambrecht; nähere Informationen und Anmeldung unter Tel. 06325/1800-241 (Frau Antje van Look) oder 06325/1800-242 (Frau Dorothea Haubert).
  • 4. Mai 2019, Samstag, 9.00-18.00 Uhr, Exkursion "Auf den Spuren von Pfalz-Veldenz" nach La Petite Pierre (Lützelstein im Elsaß) und Phalsbourg (Pfalzburg in Lothringen) im Auftrag der RegioAkademie in der Pfalzakademie, Franz-Hartmann-Straße 9, 67466 Lambrecht; nähere Informationen und Anmeldung unter Tel. 06325/1800-241(Frau Antje van Look) oder -242 (Frau Dorothea Haubert).
  • 30. November 2019, Samstag, 9.00-18.00 Uhr, Seminar "Strukturen pfälzischer Geschichte" im Auftrag der RegioAkademie in der Pfalzakademie, Franz-Hartmann-Straße 9, 67466 Lambrecht; nähere Informationen und Anmeldung unter Tel. 06325/1800-241 (Frau Antje van Look) oder -242 (Frau Dorothea Haubert).

 

Frühere Veranstaltungen

  • 2. Februar 2019, Samstag, 9.00-17.00 Uhr, Seminar "Die pfälzischen Wittelsbacher" im Auftrag der RegioAkademie in der Pfalzakademie, Franz-Hartmann-Straße 9, 67466 Lambrecht; nähere Informationen und Anmeldung unter Tel. 06325/1800-241 (Frau Antje van Look) oder -242 (Frau Dorothea Haubert). [fällt aus]
  • 26. Januar 2019, Samstag, 9.00-16.30 Uhr, Seminar "Grundkenntnisse zur Erforschung der regionalen und lokalen Geschichte" in der Politischen Akademie der Stiftung Demokratie Saarland, Europaallee 18, 66113 Saarbrücken; das Seminar ist kostenlos; nähere Informationen und Anmeldung unter Tel. 0681/90626-13 (Frau Monika Petry, Mail: m.petry@stiftung-demokratie-saarland.de) und unter www.stiftung-demokratie-saarland.de. [fällt aus]
  • Wintersemester 2018/2019, dienstags (wöchentlich), 16.15 - 17.45 Uhr, Brückenkurs "SaarLorLux etc. - Eine kleine Geschichte der Großregion" im Rahmen des Gasthörerstudiums an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken im Auftrag des Zentrums für lebenslanges Lernen (https://www.uni-saarland.de/einrichtung/zell/gasthoerer/kurse.html). Termine: 30. Oktober, 6., 13., 20. und 27. November, 4., 11. und 18. Dezember 2018; Veranstaltungsort: Campus Saarbrücken, Ort wird noch bekanntgegeben. 

    Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht ein Überblick über die regionale Geschichte und Kultur der europäischen Kernregion Saarland-Lothringen-Luxemburg mit Ausblicken auf Rheinland-Pfalz und Wallonien. Sie bietet einen gerafften Gesamtüberblick über die historische Entwicklung der Großregion. Im Mittelpunkt stehen neben den wechselnden politischen Machtverhältnissen und häufigen Kriegen auch vielmehr das alltägliche Leben breiter Bevölkerungsschichten (Siedlung, soziale, wirtschaftliche und religiöse Verhältnisse). Die bis heute nachwirkenden Entwicklungsdefizite des Saarlandes und der ländlichen Gebiete Lothringens haben ihre strukturellen Wurzeln - schon lange vor der Krise der Montanindustrie - in einer seit dem Mittelalter unterentwickelten Städtelandschaft, der Katastrophe des Dreißigjährigen Krieges und der darauffolgenden Machtpolitik der französischen Monarchie. Das bürgerliche Zeitalter beginnt mit dem großen gesellschaftlichen Wandlungsprozeß der Französischen Revolution, in deren Folge die gesamte Region zur Zeit Kaiser Napoleons I. zum französischen Staatsgebiet gehörte. Nach dem Wiener Kongreß trug die weitgehende Verarmung der Bevölkerung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit zur Revolution von 1848 bei und konnte erst durch die beginnende Industrialisierung zum Besseren gewendet werden. Der industrielle Aufschwung ließ die entstehenden Reviere an der mittleren Saar (Kohle, Eisen, Glas, Keramik), in Südluxemburg und im nordöstlichen Lothringen zu wichtigen Zentren der Schwerindustrie anwachsen, wobei die Teilregionen in die unterschiedlichen politischen Systeme der jeweiligen Nationalstaaten eingebunden waren. In unterschiedlichem Maße konnte sozialer Fortschritt in eher demokratisch oder obrigkeitlich geprägten Gesellschaften erkämpft werden. Die gestiegene wirtschaftliche Bedeutung der Region ließ sie im 20. Jahrhundert zum Spielball nationaler Ambitionen werden, der im Sonderweg des Saargebietes bzw. des Saarlandes nach den beiden Weltkriegen seinen Ausdruck fand, bis seit den 60er Jahren die alte Erbfeindschaft überwunden wurde und der Weg zu einem friedlichen Europa gebahnt wurde.

  • 17. November 2018, Samstag, 9.00-16.30 Uhr, Seminar "Saarländische Geschichte (Teil 2) im 19. und 20. Jahrhundert" in der Politischen Akademie der Stiftung Demokratie Saarland, Europaallee 18, 66113 Saarbrücken; das Seminar ist kostenlos;  nähere Informationen und Anmeldung unter Tel. 0681/90626-13 (Frau Monika Petry, donnerstags und freitags, E-Mail: m.petry@stiftung-demokratie-saarland.de) und unter www.stiftung-demokratie-saarland.de.
  • 3. November 2018, Samstag, 9.00-16.30 Uhr, Seminar "Saarländische Geschichte (Teil 1) von der Antike bis zur Neuzeit" in der Politischen Akademie der Stiftung Demokratie Saarland, Europaallee 18, 66113 Saarbrücken; das Seminar ist kostenlos;  nähere Informationen und Anmeldung unter Tel. 0681/90626-13 (Frau Monika Petry, donnerstags und freitags, E-Mail: m.petry@stiftung-demokratie-saarland.de) und unter www.stiftung-demokratie-saarland.de.
  • 22. bis 26. Oktober 2018, Montag bis Freitag, 9.00-18.00 Uhr, Seminar "Die Arbeiterbewegung an der Saar: Von der vorindustriellen Zeit bis in die Gegenwart" im Bildungszentrum der Arbeitskammer des Saarlandes in Kirkel, Im Tannenwald 1; nähere Informationen und Anmeldung über die Arbeitskammer des Saarlandes unter (https://www.arbeitskammer.de/bildung/ak-bildungsangebote/ak-bildungskurier.html) (siehe Bildungskurier, S. 52).
  • 1. September 2018, Samstag, 15.30 Uhr, Vortrag "Ein Brand auf Burg Kirkel im Jahr 1486 anhand der Schriftquellen" im Rahmen des 25. Pfälzischen Burgensymposions in Neustadt an der Weinstraße, Ortsteil Mußbach, Herrenhof, An der Eselshaut 18; nähere Informationen unter (https://www.herrenhof-mussbach.de)
  • 30. Juni 2018, Samstag, 9.00-18.00 Uhr, Seminar "Franz von Sickingen" im Auftrag der RegioAkademie in der Pfalzakademie, Franz-Hartmann-Straße 9, 67466 Lambrecht; das Seminar findet in Landstuhl statt; nähere Informationen und Anmeldung unter Tel. 06325/1800-241(Frau Antje van Look).
  • Sommersemester 2018, dienstags, 16.15 - 17.45 Uhr, Brückenkurs "Franz von Sickingen" im Rahmen des Gasthörerstudiums an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken im Auftrag des Zentrums für lebenslanges Lernen (ZelL), Tel. 0681/302-3533, (http://www.uni-saarland.de/einrichtung/zell/gasthoerer/kurse/kursangebot-sose-2018/bk-015-franz-von-sickingen.html). Termine: 17. und 24. April, 8. und 15. Mai und eine Exkursion am Sonntag, dem 3. Juni 2018. Veranstaltungsort: Universität des Saarlandes, Campus Saarbrücken, Gebäude A 4 2, Seminarraum 0.15.  

    Franz von Sickingen (2.3.1481-7.5.1523) kennt in der Pfalz jedes Kind. Neben Kaiser Maximilian I. wird er als letzter Ritter bezeichnet. Er führte nicht nur mehrere Jahre eine Fehde gegen die Reichsstadt Worms, sondern spielte auch eine Rolle bei der Kaiserwahl Karls V. Sickingen betätigte er sich als Kriegsunternehmer, vergleichbar den italienischen Condottieri und betrieb mit den Silbergruben am Rheingrafenstein ein einträgliches Geschäft. Seine Kontakte zu mehreren Reformatoren werden in der Veranstaltung ebenso angesprochen wie sein letztes ambitioniertes Projekt, mit Hilfe seiner Standesgenossen Kurfürst zu werden. Auch die Saarregion hat Franz auf seinen Kriegszügen immer wieder durchstreift und dabei u. a. das Kloster Tholey, Medelsheim, Blieskastel, die Schaumburg, die Grimburg, Saarburg, Sankt Wendel, Wallerfangen und Sierck passiert, besetzt oder geplündert. In der Veranstaltung entsteht durch Vortrag, Interpretation des raren Bildmaterials und durch Quellenlektüre ein Lebensbild des Ritters, das auch die allgemeinen Zeitumstände mit berücksichtigt. - Eine Tagesexkursion nach Landstuhl mit Besichtigung der Burgruine Nanstein, des Sickingen-Grabmals in der St. Andreaskirche und der Sickingen-Ausstellung in der Zehntenscheune trägt zur Abrundung dieses Bildes bei.

Franz von Sickingen (Ausschnitt), Hieronymus Hopfer, 1523

  • 28. April 2018, Samstag, 9.00-18.00 Uhr, Seminar "Wie lese ich alte Inschriften? / Epigraphische Übungen" im Auftrag der RegioAkademie in der Pfalzakademie, Franz-Hartmann-Straße 9, 67466 Lambrecht; nähere Informationen und Anmeldung unter Tel. 06325/1800-241 (Frau van Look) oder -242 (Frau Haubert) oder -243 (Herr Hünerfauth).
  • 14. April 2018, Samstag, 9.00-18.00 Uhr, Seminar "Der Dreißigjährige Krieg in der Pfalz" im Auftrag der RegioAkademie in der Pfalzakademie, Franz-Hartmann-Straße 9, 67466 Lambrecht; nähere Informationen und Anmeldung unter Tel. 06325/1800-241 (Frau van Look) oder -242 (Frau Haubert) oder -243 (Herr Hünerfauth).
  • 24. Februar 2018, Samstag, 9.00-18.00 Uhr, Seminar "Wie lese ich alte Inschriften? / Epigraphische Übungen" im Auftrag der RegioAkademie in der Pfalzakademie, Franz-Hartmann-Straße 9, 67466 Lambrecht; nähere Informationen und Anmeldung unter Tel. 06325/1800-241 (Frau van Look) oder -242 (Frau Haubert) oder -243 (Herr Hünerfauth).
  • Wintersemester 2017-2018, dienstags, 8.30 - 10.00 Uhr, Übung "Europäische Geschichte im Lied" im Rahmen des Europaicum an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken im Auftrag des Collegium Europaeum Universitatis Saraviensis (CEUS), Tel. 0681/302-4041 (Frau Rennig), 302-70441 (Frau Recktenwald). Veranstaltungsort: Campus Saarbrücken, Gebäude B 3.1, Seminarraum 2.17.  

    Das Seminar beschäftigt sich mit einem kulturhistorischen Phänomen, das bislang in seiner Aussagekraft zur Entwicklung des politischen Bewußtseins der Europäer zu wenig beachtet wurde: dem europäischen Liedgut vom 16. bis zum 20. Jahrhundert, das nicht nur von literarischer, ethnologischer und musikwissenschaftlicher Seite, sondern auch aus der Sicht des Historikers interessante Erkenntnisse und mentalitätsgeschichtliche Rückschlüsse erlaubt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen dabei Lieder, die Aussagen zu historischen Ereignissen, zu politischen Entwicklungen und Zuständen zulassen wie z.B. Soldatenlieder aus verschiedenen Kriegen, Handwerkerlieder, Lieder aus dem Vormärz und zur Rheinkrise, Lieder der Arbeiterbewegung, der nationalsozialistischen Bewegung und des Widerstands sowie nationale und regionale Hymnen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Textkritik der verschiedenen überlieferten Fassungen, der Interpretation der Kernbegriffe und auf Untersuchungen zur Sing- bzw. Spielweise anhand von historischen Tondokumenten, denn nur die Betrachtung von Wort und Ton erlaubt Rückschlüsse auf die Wirkung des überlieferten Materials. Neben Liedern aus dem deutschen Sprachraum wollen wir auch französische, griechische, italienische etc. gebührend beachten. Die Studierenden sollen selbst ein Lied oder eine Gruppe von Liedern vorstellen und in den kulturhistorischen Kontext einordnen. Durch eine transnationale Betrachtungsweise wird schnell deutlich, was als europäischer Standard in einer bestimmten Epoche gelten und was als nationale oder regionale Besonderheit angesehen werden kann.

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